Am 17. März wurde ich im Sternzeichen Fische in Herford geboren. Auch wenn man kein Freund der Astrologie ist und den Fische-Geborenen gern zu viel Sensibilität und zu wenig Realitätssinn nachsagt, besitze ich aber die Impulsivität des Widders und die Beharrlichkeit des Stiers. Und das haben bereits in frühen Kindertagen meine Eltern und Geschwister zu spüren bekommen.
Meine Kindheit verbrachte ich in Herford (Westfalen) und im zarten Alter von 5 Jahren war es schon sehr offensichtlich, dass mein Herz schneller schlug und mein Körper einfach nicht mehr still halten wollte sobald ich Musik hörte.
Besonders begeisterte mich zu dieser Zeit das Tanzen. Und somit – wie wahrscheinlich die meisten kleinen Mädchen diesen Alters – ging ich zum Ballett. Bald darauf entdeckte ich den Stepp-Tanz. Mich faszinierte FRED ASTAIRE und man kann wohl sagen, dass er auch heute noch in Sachen Tanz und Gesang mein „absoluter Held“ ist. Ich habe in dieser Zeit mit Sicherheit jeden seiner Filme gesehen, die im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Und wer erinnert sich nicht an „Broadways liebstes Kind“?!
Obwohl meine Familie heute sagt, dass ich bereits als kleines Mädchen mehr gesungen als gesprochen habe, entdeckte ich für mich meine Stimme erst im Teenager-Alter. Allerdings beschränkte sich mein Gesang mehr auf den privaten Bereich – die Musik wurde zu meinem liebsten Hobby.
Schließlich zogen wir nach Berlin und Schule und Berufsausbildung standen im Vordergrund. Aber was wollte ich eigentlich wirklich? Wo wollte ich im Leben meinen Platz finden?
Da ich schon immer recht kommunikativ war, gern mit Menschen arbeitete und dennoch meiner Kreativität Ausdruck verleihen wollte, entschloss ich mich zu einer Ausbildung zur Visagistin und Kosmetikerin.
Trotz der großen Begeisterung für meinen Beruf war da immer eine Sehnsucht, immer wieder ein Verlangen und eine innere Stimme, die mir zuraunte „was tust Du da eigentlich?“.
Noch war nicht abzusehen, welchen Einfluss diese „Stimme“ haben würde. Doch bald wurde mir bewusst, dass ich entweder weiterhin vor meinem eigentlich ICH davon laufen oder aber mich meiner wirklichen Leidenschaft hingeben kann.
In Berlin lernte ich viele interessante und spannende Persönlichkeiten aus Musik und Theater kennen, durch die meine Sehnsucht nach einem neuen Weg, einer neuen Ausdrucksform wach gerufen und gehalten wurde. Cuco Wallraff (Dozent, Schauspieler und Regisseur) war einer dieser Menschen, die mir halfen diesen Weg zu erkennen. Ebenfalls zu erwähnen ist hier Silvia York, durch die ich zu meinen ersten Gesangsstunden kam. Viele weitere wunderbare Lehrer sollten noch folgen.
Die Musik wurde zum Mittelpunkt meines Lebens, und mit diesem Gefühl zog es mich dann nach Portugal. Vielleicht lag es an der portugiesischen Gelassenheit und daran, dass dort die Uhren einfach ein wenig langsamer ticken. Aber genau hier fand ich zu mir und zu meiner Musik.
Es brauchte zwar noch einige Zeit der Entwicklung und der Ausbildung, denn ich musste auch erst einmal für mich herausfinden, wer ich bin und was ich sagen wollte. Zurückblickend muss ich gestehen, dass ich doch sehr dankbar und froh bin für diesen spannenden und oft recht holprigen Umweg. Denn letztlich machte dieser Weg mich zu dem Menschen, der ich heute bin.
Endlich konnte ich das in die Tat umsetzen, wonach sich mein Herz so lange sehnte.
All die Erlebnisse, Geschichten und vor allem die Menschen, die mir auf meiner Reise begegnet sind, tragen auch heute noch maßgeblich dazu bei, meine Lieder und Texte zu schreiben und ihnen Ausdruck zu verleihen.
Die Arbeit an meinem Album „Einfach himmlisch“ war ein wenig so wie „nach Hause zu kommen“. Nach einer sehr langen Wanderschaft durch die Welt des Pop und Jazz, fand ich den Weg zurück zu meinen Wurzeln und zurück zur deutschen Sprache. An diesem Punkt angekommen ist es für mich sehr wichtig, dass meine Musik für jeden verständlich ist und von jedem verstanden wird. Aufgewachsen mit den Melodien des deutschen Schlagers war es für mich ein MUSS, die Liedertexte für dieses Album ausschließlich in deutscher Sprache zu interpretieren.
Die Debut-Single „Meine Mama“ ist eine Liebeserklärung an meine Mutter, die mich immer in meinem Tun und Sein unterstützt hat. Dies ist aber nur der Auftakt zu meinem Album „Einfach himmlisch“ mit dem ich Sie gern auf eine Reise einladen möchte. Eine Reise, die mir erlaubt, Ihnen zu zeigen wo ich überall war und was ich dort erleben durfte. Vielleicht erkennen Sie einige Orte oder Begebenheiten sogar für sich selbst wieder?! Begleitet wird diese Reise von 14 weiteren Titeln, die von Liebe, Leidenschaft und dem ganz normalen Leben erzählen.
Kommen Sie doch ganz einfach mit. Schnallen Sie sich an und machen Sie sich bereit – es geht in wenigen Augenblicken los. Ich wünsche Ihnen und uns allen eine wundervolle, erlebnisreiche und farbenfrohe Reise!
Ihre Patricia Gabriela